3. PornfilmfestivalBerlin 22.-26.10.2008

PornfilmfestivalBerlin 20 minutes on Youtube….

Posted in Info, youtube by assistant2008 on October 8, 2008

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Pressemitteilung vom 6.10.2008

Posted in pressemitteilung, spectrum asia by assistant2008 on October 6, 2008

PRESSEMITTEILUNG vom 06.10.2008

3. Pornfilmfestival Berlin 2008

22.-26.10 2008

in den Kinos Moviemento, Eiszeit & Xenon

Spectrum Asia

Grell, wild, absurd, philosophisch, lustig, bunt, obskur, gewaltsam, profund, dĂŒster, nihilistisch, poppig, abgefahren – die Ă€sthetische Vielfalt des asiatischen Sexfilms ist schier unerschöpflich und ĂŒberragt die im Vergleich nicht selten so starr erscheinenden Formen des westlichen Pornofilms oftmals um ein Vielfaches. Diesem riesigen, hierzulande nahezu unsichtbaren kreativen Potenzial trĂ€gt in diesem Jahr auch das 3. PornfilmfestivalBerlin 2008 mit einem Themenschwerpunkt Rechnung, der unterschiedlichste AnsĂ€tze der filmischen Auseinandersetzung mit SexualitĂ€t in großen Filmnationen wie Japan oder Hongkong oder aufstrebenden Nationalkinematographien wie jener Singapurs oder der Philippinen zusammenfasst.

Den Anfang macht ein Überblick ĂŒber die kreative Vielfalt des pinku eiga, des unabhĂ€ngigen japanischen Sexfilms. Seine kreative Energie gewinnt dieser aus einer relativ offenen Form heraus, die insbesondere jungen, experimentierfreudigen Filmschaffenden stilistisch wie inhaltlich nahezu unbegrenzte Möglichkeiten bietet. (Was, am Rande bemerkt, dazu fĂŒhrt, dass nicht wenige der interessantesten Kreativen des japanischen Gegenwartskinos ihre ersten Schritte mit billig produzierten, aber oftmals ĂŒberbordend innovativen Pink-Filmen getan haben.) Eine kenntnisreiche EinfĂŒhrung in die Entwicklung und die Geschichte des japanischen Sexfilms bietet zunĂ€chst der Mainzer Filmwissenschaftler Marcus Stiglegger in seinem Vortrag »Pinku eiga, Roman porno & Ero guro. Anmerkungen zum Japanischen Sexfilm«, bevor das Filmprogramm selbst in vier ausgewĂ€hlten Filmen unterschiedlichste AnsĂ€tze des japanischen Sexfilms zusammenfĂŒhrt. Dabei sind hierzulande zum Teil unveröffentlichte Werke etablierter Filmemacher wie SONO Sion, ZEZE Takahisa oder IMAOKA Shinji zu sehen.

ErgĂ€nzt wird unsere Auswahl außergewöhnlicher japanischer GenrebeitrĂ€ge durch einen unterschĂ€tzten Klassiker des Hongkonger Exploitation-Kinos der 90er Jahre (Ivan Lai Kai-Mings »Daughter Of Darkness«), Loo Zihans und Kan Lumes elegisches Drama »Solos« (Singapur), sowie ein ausgesuchtes Spektrum faszinierender Kurzfilme von Filmemacherinnen und Filmemachern aus Japan, Singapur, Hongkong und den Philippinen.

… und wer nach diesem Panorama höchst unterschiedlicher Filme, die vor allem durch ihre Ă€sthetische wie inhaltliche Faszinationskraft verbunden sind, noch nicht genug hat, findet beim Stöbern durch das Programm des 3. PornfilmfestivalBerlin’s, etwa im innovativ-frechen chinesischen Abschlussfilm »Mu Zi Mei« oder im zutiefst unheimlichen philippinischen Low-Budget-Lesbenhorrorstreifen »Three Days Of Darkness«, noch weitere Belege fĂŒr die unerschöpfliche KreativitĂ€t des asiatischen Sexfilms!

Ansichts-DVDs der folgenden Filme können zu Rezensionszwecken angefordert werden:

The Bad Luck Betties (Eröffnungsfilm)

Mu Zi Mei (Abschlussfilm)

Feeling It! (Petra Joy)

Japan Japan (experimenteller Spielfilm / Israel)

George Bataille’s Story Of The Eye (experimenteller Spielfilm)

SMS Sugar Man (Spielfilm)

Nina (Dokumentarfilm)

Larry Flynt: The Right To Be Left Alone (Dokumentarfilm)

Uncle’s Paradise (Spectrum Asia)

Eine Auswahl von Photos kann via office@pornfilmfestivalberlin.de angefordert werden.