3. PornfilmfestivalBerlin 22.-26.10.2008

3. PornfilmfestivalBerlin – der letzte Tag…..

Posted in competition/Wettbewerb, documentary films A-Z, Info, short films A-Z by assistant2008 on October 27, 2008

So sehen übrigens die Kuratorinnen und Kuratoren aus:

Wiebke, Manuela, Jürgen-Ersatz, Claus und Jochen

Wiebke, Manuela, Jürgen-Ersatz, Claus und Jochen

Der Boss

Der Boss

Heute ist der letzte Tag…

Im Eiszeit begann es mit dem wunderbaren Dokumentarfilm “Die Heide ruft…..” von Mirjam Mirwald, Danilo Vetter und Marius Zierold:

Matthias Vernaldi (links) und Danilo Vetter (rechts)

Matthias Vernaldi (links) und Danilo Vetter (rechts)

Im Moviemento platzte das Kino aus allen Nähten beim Lesbischen Kurzfilmprogramm…. und die Stimmung war Klasse!


Dann kam die Preisverleihung mit dem Preisträgerfilm:

International Short Film Competition

The winner is:

Passion For Football (Passión por el Futbol)

Spain, 2006, 13 minutes, Rut Suso & Maria Pavón

Statement of the Jury:

For its hot, taboo breaking GIRLS T-ROOM SEX, masterful sound design and music use, for natural but compelling performances that lead to a surprized and humorous ending which doesn’t ridicule football or its fans, the jury chooses Passion For Football as its choice for winner of the 2008 short film competition.

Wegen seines heißen, Tabu brechenden GIRLS T-ROOM SEX, wegen seines meisterhaften Sounddesigns und Musikeinsatzes, wegen seiner natürlichen, aber erregenden Darstellung, die zu einem überraschenden und humorvollen Ende führt, das Fußball und seine Fans nicht lächerlich macht, wählte die Jury Passion For Football zum Gewinner des Internationalen Kurzfilmwettbewerbs 2008.

Passion for Football

Passion for Football

The winner of the maleflixxx.tv Award is:

Claudette

Schweiz, 2007, 63 Minuten, Sylvie Cachin

Claudette

Claudette

Danach sollte als weiterer Höhepunkt der großartige chinesische Film “Mu Zi Mei” laufen. Nach den ersten Minuten blieb uns das Herz stehen: die charmante chinesische Produktionsfirma hatte uns eine DVCam OHNE jegliche Untertitel geschickt – bei einem Dokumentar-/Spielfilm natürlich eine mittlere Katastrophe. Aber einige Hartgesottene blieben bis zum Schluß in der rein chinesischen Fassung sitzen. Um Mitternacht gab es dann für die Fans, die geduldig gewartet hatten, eine Vorstellung mit den englischen Untertiteln von der Sichtungs-DVD.

Davor lief noch im vollen Kino der neueste Film von Petra Joy “Feeling it!”.

So ist am Ende doch noch alles gut ausgegangen, und wir sind nach einem reichhaltigen Festival zwar erschöpft und müde, doch glücklich!

Pressemitteilung vom 6.10.2008

Posted in pressemitteilung, spectrum asia by assistant2008 on October 6, 2008

PRESSEMITTEILUNG vom 06.10.2008

3. Pornfilmfestival Berlin 2008

22.-26.10 2008

in den Kinos Moviemento, Eiszeit & Xenon

Spectrum Asia

Grell, wild, absurd, philosophisch, lustig, bunt, obskur, gewaltsam, profund, düster, nihilistisch, poppig, abgefahren – die ästhetische Vielfalt des asiatischen Sexfilms ist schier unerschöpflich und überragt die im Vergleich nicht selten so starr erscheinenden Formen des westlichen Pornofilms oftmals um ein Vielfaches. Diesem riesigen, hierzulande nahezu unsichtbaren kreativen Potenzial trägt in diesem Jahr auch das 3. PornfilmfestivalBerlin 2008 mit einem Themenschwerpunkt Rechnung, der unterschiedlichste Ansätze der filmischen Auseinandersetzung mit Sexualität in großen Filmnationen wie Japan oder Hongkong oder aufstrebenden Nationalkinematographien wie jener Singapurs oder der Philippinen zusammenfasst.

Den Anfang macht ein Überblick über die kreative Vielfalt des pinku eiga, des unabhängigen japanischen Sexfilms. Seine kreative Energie gewinnt dieser aus einer relativ offenen Form heraus, die insbesondere jungen, experimentierfreudigen Filmschaffenden stilistisch wie inhaltlich nahezu unbegrenzte Möglichkeiten bietet. (Was, am Rande bemerkt, dazu führt, dass nicht wenige der interessantesten Kreativen des japanischen Gegenwartskinos ihre ersten Schritte mit billig produzierten, aber oftmals überbordend innovativen Pink-Filmen getan haben.) Eine kenntnisreiche Einführung in die Entwicklung und die Geschichte des japanischen Sexfilms bietet zunächst der Mainzer Filmwissenschaftler Marcus Stiglegger in seinem Vortrag »Pinku eiga, Roman porno & Ero guro. Anmerkungen zum Japanischen Sexfilm«, bevor das Filmprogramm selbst in vier ausgewählten Filmen unterschiedlichste Ansätze des japanischen Sexfilms zusammenführt. Dabei sind hierzulande zum Teil unveröffentlichte Werke etablierter Filmemacher wie SONO Sion, ZEZE Takahisa oder IMAOKA Shinji zu sehen.

Ergänzt wird unsere Auswahl außergewöhnlicher japanischer Genrebeiträge durch einen unterschätzten Klassiker des Hongkonger Exploitation-Kinos der 90er Jahre (Ivan Lai Kai-Mings »Daughter Of Darkness«), Loo Zihans und Kan Lumes elegisches Drama »Solos« (Singapur), sowie ein ausgesuchtes Spektrum faszinierender Kurzfilme von Filmemacherinnen und Filmemachern aus Japan, Singapur, Hongkong und den Philippinen.

… und wer nach diesem Panorama höchst unterschiedlicher Filme, die vor allem durch ihre ästhetische wie inhaltliche Faszinationskraft verbunden sind, noch nicht genug hat, findet beim Stöbern durch das Programm des 3. PornfilmfestivalBerlin’s, etwa im innovativ-frechen chinesischen Abschlussfilm »Mu Zi Mei« oder im zutiefst unheimlichen philippinischen Low-Budget-Lesbenhorrorstreifen »Three Days Of Darkness«, noch weitere Belege für die unerschöpfliche Kreativität des asiatischen Sexfilms!

Ansichts-DVDs der folgenden Filme können zu Rezensionszwecken angefordert werden:

The Bad Luck Betties (Eröffnungsfilm)

Mu Zi Mei (Abschlussfilm)

Feeling It! (Petra Joy)

Japan Japan (experimenteller Spielfilm / Israel)

George Bataille’s Story Of The Eye (experimenteller Spielfilm)

SMS Sugar Man (Spielfilm)

Nina (Dokumentarfilm)

Larry Flynt: The Right To Be Left Alone (Dokumentarfilm)

Uncle’s Paradise (Spectrum Asia)

Eine Auswahl von Photos kann via office@pornfilmfestivalberlin.de angefordert werden.