3. PornfilmfestivalBerlin 22.-26.10.2008

4. PornfilmfestivalBerlin 2009 – new blog !!!!!

You will find the new blog here:

http://www.pornfilmfestivalberlin.de/pff/

PRESS RELEASE – Sunday 26th of October: The successful 3rd Porn Filmfestival Berlin draws the closing curtains – The Award Winners

Posted in competition/Wettbewerb, Info, pressemitteilung by assistant2008 on November 5, 2008

3rd Porn Filmfestival Berlin 2008

22nd-26th of October 2008
in the movie theatres Moviemento, Eiszeit & Xenon

Sunday 26th of October: The successful 3rd Porn Filmfestival Berlin draws the closing curtains –
The Award Winners

After 5 days full of exciting, stimulating, erotic, surprising and innovative films from all over the world, the moment finally arrived, on the 26th of October 2008, that the festival would come to its end. A total of 2.800 viewers came to see the 105 feature and short films of the festival programme in the movie theatres Moviemento, Eiszeit and Xenon in Berlin. A total of 50 guests (directors, producers, actors) came to the screenings to introduce their films and answer questions about them, while more than 100 journalists and festival organizers traveled from all over the world to Berlin. The night bar, the place to go every night after the film programme was over and enjoy a mixture of musical and artistic performances, was happy to welcome another 2.000 guests.

The closing ceremony, combined with the award ceremony of the festival, took place on Sunday evening at the Moviemento cinema. The jury, consisting of the filmmakers Manon des Gryeux (Paris), Charles Lum (New York) and Susanne Sachsse (Berlin), gave away the award for the Short Film Competition, while Jürgen Brüning, the festival founder and curator himself, gave away the maleflixxx.tv Award to the best gay film of the festival.

The Winners of the 3rd Berlin Porn Film Festival 2008:
International Short Film Competition
Passion For Football (Passión por el Futbol)
Spain, 2006, 13 minutes, Rut Suso & Maria Pavón

Statement of the International Short Film Competition Jury:
Charles Lum, New York, Director
Manon des Gryeux, Paris, Director and Photographer
Susanne Sachsse, Berlin, Actress

“For its hot, taboo breaking GIRLS T-ROOM SEX, masterful sound design and music use, for natural but compelling performances that lead to a surprized and humorous ending which doesn’t ridicule football or its fans, the jury chooses Passion For Football as its choice for winner of the 2008 short film competition.”

maleflixxx.tv Award:
Claudette
Switzerland, 2007, 63 minutes, Sylvie Cachin
The presence of the main protagonist of the film Claudette gave the festival a very rich flare, while the film itself, directed by Sylvie Cachin, illustrated the portrait of a tireless fighter for the sexual self-identity rights of every human being, beyond any gender categories and sexual orientation.

We would like to thank…
The festival team would like to thank all the guests and viewers, who made sure that the Berlin Porn Film Festival could be alive for the third year in a row in a friendly and inspiring as well as a creative and communicative atmosphere. Moreover, we would like to thank all of our sponsors, collaborators and media people, as well as the volunteers whose help was of great importance. Without their help, the festival could have not taken place.

A selection of press photos can be requested through office@pornfilmfestivalberlin.de

SimulationsRaum – Stefan Höltgen: »Shit!« (happens)

Posted in reviews, Trashbacks by assistant2008 on November 2, 2008

The Doll Underground (USA 2007, Eon McKai) (Moviemento Berlin)

Ein weiterer Beitrag in der Vivid.alt-Reihe mit künstlerisch ambitionierter Pornografie. “The Doll Underground” sah dabei auch gar nicht schlecht aus: Der Film arbeitet mit Kollagen, Verfremdungen, Found Footage und mehrfachen Bild-Überlagerungen und entwirft so ein Bild von Los Angeles, das ein wenig an die Berlin-Bilder aus Walter Ruttmanns “Symphonie einer Großstadt” erinnert. Was passiert? Zwei Mädels vom Lande wollen nach Los Angeles, wahrscheinlich um dort eine Filmkarriere zu beginnen. Sie geraten jedoch in einen obskuren Club, wo sie auf eine dritte junge Frau treffen, die Mitglied im “Doll Underground” ist. Dabei handelt es sich um eine terroristische Aktion, die aus irgendwelchen Gründen Sprengstoffanschläge plant. Die drei Damen verlustieren sich abwechselnd miteinander, allein oder mit Männern, die entweder auch zum Underground gehören oder zum Feind, der auf diese Weise um Informationen gebracht werden soll.

Auch hier vergisst der Film nach etwa einem Drittel sein ästhetisches Projekt weitestgehend und reiht endlose Hardcore-Szenen aneinander. Die sind zwar nicht so grob wie in “Bad Luck Betties”, aber finden zeitweilig kaum ein Ende. Markant waren die Sex-Geräusche, die die Darstellerin Dixi Pearl von sich gab: Anstelle des üblichen “Ah!”, “Oh!”, “Yeah!” oder “Fuck me!” kam ihr in Momenten besonderer Ekstase eine unaufhörliche Reihung “Shit!” über die Lippen. Man hatte als Kinozuschauer also wieder ausreichend Zeit und Gelegenheit sich im Saal umzuschauen. Das hat sie abermals gelohnt, denn der Regisseur und eben jene “Shit!”-Hauptdarstellerin Pixi Pearl waren anwesend. Zunächst saßen beide am Rand und es war ein sehr markantes Vergnügen, die Darstellerin dabei zu beobachten, wie sie sich selbst auf der Leinwand beobachtet. Spannend wurde es dann, als sie bemerkte, dass sie von etlichen Zuschauern beim Beobachten beobachtet wurde. Da fand ein regelrechter Abgleich zwischen dem Vorbild und dem medialen Abbild statt, der an Intensität zunahm, wenn Pixi Pearl in Hardcore-Szenen zu sehen war.

Sie entzog sich dem dann immer häufiger, indem sie den Saal für Minuten verließ und schließlich die einzige Möglichkeit, den Film zu sehen ohne selbst gesehen zu werden (und das wiederum sehen zu müssen) fand: Sie setzte sich mit dem Regisseur in die erste Reihe. Gern wäre ich geblieben, um sie zu fragen, was ihr denn so durch den Kopf gegangen ist in dieser Situation des doppelten Angeblicktwerdens. Ich fürchte aber, viel wäre da nicht gekommen – mir wurde berichtet, dass sie sich zum ersten Mal außerhalb der USA befand und ohnehin schon voller Ängste und Unsicherheit war.

www.simulationsraum.de

Kommentar von “assistant2008”: Ganz abgesehen davon, daß der Name von Pixie demonstrativ permanent falsch geschrieben wird, weiß ich nicht, was der letzte Satz mit dem Film zu tun hat. Der Autor bestätigt wirklich alle Vorurteile von Porno-Rezipienten…..

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SimulationsRaum – Stefan Höltgen: PFF: »Das ist so erfolgreich, weil es so ungeil ist.«

Posted in reviews, Trashbacks by assistant2008 on November 2, 2008

Film & Diskussion: Harry S. Morgan “Happy Video Privat”

(links: Jürgen Brüning, rechts: Harry S. Morgan)

Zunächst wurden vier Epidsoden aus verschiedenen Teilen der Reihe “Happy Video Privat” gezeigt: 1. “Birgit und Steffen aus Leipzig – Faustfick in Sachsen”, 2. “Eva und Miro aus Wuppertal – Liebeslust im Zug” (der war auch Bestandteil der Hauptseminarreihe), 3. “Karin und Ina aus Osnabrück – Harry ist sprachlos …” und 4. “Silke und Marko aus Viersen – Anale Leidenschaft”. Schon während des Screenings, bei dem der Regisseur anwesend war, konnte ich ein paar spannende Kommentare aufschnappen, die dieser seiner Begleitung und Sitznachbarin gegeben hat. Neben der Feststellung, wie abscheulich manche Tapeten in den Filmen sind, war es vor allem jener Satz, der die Überschrift dieses Eintrags ziert.

Das war dann auch das zentrale Thema der Diskussion hinterher. Morgan vertrat vehement die These, dass seine Filmreihe weder Pornografie sei (”Meine Filme können keine Wichsvorlage sein.”) noch irgend einer Form von Aufklärung verpflichtet seien. Vielmehr böten Sie dem Zuschauer eine Art Spiegel, der den zeigt, was andere machen, was möglich ist und dass es eben nicht nur schöne Körper gebe. Was aber anderes ist Pornografie? Und woher weiß der Regisseur, aus welchen Motiven seine Filme angesehen werden? Mir schien es eher so, als habe Morgan ein bestimmtes Ideal-Bild seiner Arbeit, einen Ethos, der zwar nicht unbedingt etwas mit der Wirklichkeit, aber mit seinem Selbstbild als Filmemacher zu tun hat. Als solcher hält er sich übrigens erstaunlich zurück: Nach eigenen Angaben ist er bei den pornografischen Aufnahmen nie dabei (etliche Episoden in “Happy Video Privat” zeigen aber, dass das nicht stimmt) und in der ersten Folge habe er sogar regelrecht Angst vor den Hardcore-Aufnahmen gehabt.

Dementsprechend wies er auch die Behauptung zurück, in seinen Interviews provoziere er die Paare durch suggestive Fragestellungen und seine (heteronormativen) Vorstellungen von Sexualität und Liebe. Seine Interviews seien journalistisch. Auf die Entgegnung, dass gerade das Filmbeispiel “Eva und Miro” zeige, dass er in gewisser Weise herablassend sei (auf meine zugegeben etwas provokative Zwischenfrage während des Films, ob der erektionslose Miro denn trotzdem eine Gage bekommen habe, antwortete Morgan: “Ich zahle immer!”), fand er einen sehr schönen Vergleich: Es sei in seinen Filmen eben wie beim Fußballspiel: Da will man auch nicht die ganze Zeit über Tore sehen …

Ich habe dann noch ein paar Fragen zur Produktion von “Happy Video Privat” gestellt, die mir vor allem den Hintergrund des “Privaten” etwas verdeutlichen sollten. Erfahren habe ich, dass die Wohnungen der Darsteller so gut wie nicht umgeräumt wurden für die Filmaufnahmen. Kunstlicht sei nur äußerst selten verwendet worden. Am stärksten hat sich der filmische Prozess in der Postproduktion auf das Material eingewirkt: Was man in den einzelnen Folgen sieht, ist ein (pornografisch montierter!) Zusammenschnitt aus etwa 60 Minuten Rohmaterial. Mag sein, dass Pornografie beim Filmen nicht die Intention gewesen ist – am Schneidetisch entsteht sie jedoch unweigerlich. Das Rohmaterial ist bestimmt durch seinen (quasi) dokumentarischen Charakter und Einstellungen, die die Unsicherheit und die Fragen der Protagonisten wiedergeben. So etwas gehört aber nicht in einen Pornofilm.

Interessant waren dann auch noch die Erläuterungen über die Vorgespräche und das Verhalten der Darsteller im Angesicht der Kamera (man erinnere sich an den vorherigen Bei-/Vortrag über Privacy and Porn). Während in den Interviewszenen die Technik schnell vergessen war, hat sie in den Fickszenen zu erhöhter Unsicherheit und Angst bei den Darstellern geführt. Die Kamera wurde zu einem nunmehr aktiven Beobachter (klar, Nah- und Detailaufnahmen kann man als Gefilmter wohl nur schwer ignorieren). Als Reaktion hierauf begannen die Darsteller sich wie Porno-Schauspieler zu verhalten. Sie wurden schnell und hektisch und haben ihren Auftritt dann teilweise sogar an erlernten pornografischen Sequenzen orientiert (Stellungswechsel, besondere Praktiken etc.) Wenn das kein schöner Beleg für die sexual-konstruktivistische Macht von Pornografie ist …

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SimulationsRaum – Stefan Höltgen: PFF: »Mein Freund fickt zum Glück besser!«

Posted in reviews, Trashbacks by assistant2008 on November 2, 2008

The Bad Luck Betties (USA 2007, Winkytiki) (Moviemento Berlin)

Der Auftakt zum 3. PornFilmFestival war schon gleich H/hardcore: Eine ambitionierte Produktion aus dem Hause Vivid, die die Geschichte einer Frauen-Gang in den 1960er Jahre erzählt. Die vier Damen, alles ehemalige Models, die vom “System Hollywood” fallen gelassen wurden, haben es sich zum Ziel gesetzt, den Drogenhandel unter ihre Kontrolle zu bringen und gleichzeitig die Korruption eines fiesen Politikers aufzudecken. Dazu sind ihnen alle Mittel recht, vor allem Sex. Der Film verbindet fünf Hardcore-Sequenzen, die die Rächerinnen beim Erreichen ihres Ziels zeigt, sowie eine zunächst von ihnen abgelehnte Adeptin, die ihnen Zugang zum Politiker und seiner “Casting Couch” eröffnet.

“The Bad Luch Betties” variiert zum Einen geschickt zeitgenössische politische und (sexual-)kulturelle Themen und verpackt dies zum Anderen in recht witzige und zu Beginn noch originell inszenierte Hardcore-Sequenzen. Leider geht dem Film nach der ersten Hälfte spürbar die Puste aus: die ansonsten variationsreich gefilmten und montierten (nicht nur Hardcore-)Sequenzen verkommen zur bloßen Nummernrevue mit teilweise ermüdender Länge. Auch der Soundtrack, der zu Beginn noch Rock- und Pornomusik-Kolorite miteinander verquickt, wird zunehmend unironischer und zur Muzak-Soundkulisse des Treibens.

Viel interessanter als der Film wurde das Ambiente: Es war mein erster Kino-Pornofilm (obwohl nur eine DVD gescreent wurde). Zunächst war der Saal vollbesetzt mit etwa gleichanteilig Männern und Frauen. Während der zweiten Hardcore-Sequenz verschwanden immer mehr Leute und am Ende waren vielleicht noch ein Drittel der ursprünglichen Besucher im Saal. Die hatten es jedoch in sich. Direkt hinter mir saß eine sehr extravertierte Dame mit zwei männlichen Freunden, der ich den kommenden Absatz widmen möchte:

Sie musste ihre Coolness derart unter Beweis stellen, dass sie den ganzen Film mit ihren beiden Begleitern konversiert hat. Dabei ging es zum einen darum, wie eklig sie diese und jene Szene und Einstellung fand (”Toll, jetzt rubbelt er da mit seinem schwieligen Daumen dran. Davon träumt jede Frau!”), wie sehr sie sich doch schon auf eine bestimmte Sequenz freue (”In dem Film soll ein Mann vergewaltigt werden!”), worin ihr Verständnis von Feminismus besteht (nach einer Sandwich-Sequenz erschießt die Protagonistin ihre beiden Beischläfer, jedoch offscreen: “Das soll feministisch sein?”, der merklich enttäuschte Kommentar der Frau hinter mir) und nicht zuletzt vor allem darin, ihr eigenes Sexualleben mit dem auf der Leinwand zu vergleichen. Dieser Vergleich kulminierte in der überlaut vorgenommenen Feststellung: “Also mein Freund fickt zum Glück besser.”

“Zum Glück” für wen? Für Sie, für die Umsitzenden, die sich das mit anhören durften? Zum Glück für ihren Freund, der es also mit (je)dem Pornodarsteller aufnehmen kann? Das kann man sich als Zuhörer selbst aussuchen. Interessant für mich war, wie deutlich ihre Kommentare doch mehr und mehr als “pfeifen im finsteren Wald” zu erkennen waren. Wie anders sollte man das laute Reden, das vor allem in den Hardcore-Sequenzen deutlich Zunahme, noch interpretieren – gerade, wenn sie sich klar sein musste, dass ihre intimen Bekenntnisse nicht nur von den neben ihr sitzenden gehört werden können?

Es ist eben auch für die abgebrühten Besucher eines Pornofilm-Kinos immer noch ein Skadalon, die Intimität eines filmerotischen Momentes mit Dritten zu teilen. Zu glauben, das Überspielen der eigenen Emotionen durch Coolness und/oder Lachen sei ein Privileg der Pubertierenden, ist angesichts von Sexualität grundfalsch. Ich will mich von dieser Erkenntnis auch gar nicht ausnehmen: Miriam und ich saßen ja direkt vor der Privatleben-Exhibitionistin und haben geschwiegen. Wir haben den Film nur an wenigen stellen im Flüsterton zueinander kommentiert und ihn – aus kühler filmwissenschaftlicher Distanz? – selbst in den Hardcore-Sequenzen “ernsthaft rezipiert”. Diese Abgeklärtheit ist die andere Seite der Medaille.

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3. PornfilmfestivalBerlin on Youtube – English

Posted in Info, youtube by assistant2008 on October 31, 2008

Manuela Kay and Emilie Jouvet during the International Short Film Competition

Impressions of the 3. Porn Film Fest Berlin


Reviews: Disorientations.com is Travis Jeppesen – The Last Day

Posted in reviews, Trashbacks by assistant2008 on October 31, 2008

3. PORN FILM FESTIVAL BERLIN: The Last Day

The 3. Porn Film Festival Berlin reached its ecstatic climax last night with a screening of Claudette, winner of the Maleflixx.TV Award for Best Gay Film at this year’s festival – even though it’s not a gay film or even a pornographic film, but rather an intimate hour-long portrait of one of Switzerland’s leading sex work activists, who just happens to be a 69-year-old hermaphrodite prostitute named Claudette. Claudette herself was on hand to answer questions after the screening, and put everyone else to shame at the after party, getting down on the dance floor into the wee hours of the morning. I guess this is as good a demonstration as any of the fact that an active sex life keeps you healthy and fit, as Claudette tells a group of students in the film. The fact that she also happens to be a bike racing champion might also have something to do with this amazing lady’s enviable prowess.

I was also fortunate to catch Wrangler: Anatomy of an Icon yesterday. In recent years, the porn star documentary has effectively become its own genre, as rigidly codified as pornography (or horror) itself. Wrangler is different because Jack Wrangler himself is (seemingly) such an anomaly. He was a pioneer who was able to enjoy his success and never became a victim of the industry that elevated him to superstardom. It’s nice to see a positive portrayal of a porn star for once.

Afterwards, I stayed to watch one of Wrangler’s best known features (from the first, gay part of his career), A Night at the Adonis. Filmed on location at the Adonis cinema in New York, the movie is a celebration of gay sexuality in its heyday. Watching the film in a movie theatre, at a film festival, in 2008, brought up a lot of interesting issues. The film is a porn movie about guys watching porn in a cinema and fucking to it. As audience members, are we supposed to watch this in a strictly “historical” context, ignoring the stimulating content or pretending that it doesn’t arouse us? Two guys in back of me seemed to answer this question as it popped into my brain. As far as I know, they were the only ones in the audience doing anything sexual as A Night at the Adonis played. Everyone knows that porn lost a lot in terms of quality in the transition from film to video to where we are today, and a lot of that has been blamed on technology. I agree to an extent, but watching A Night at the Adonis in the context of the Porn Film Festival made me realize another important fact that wouldn’t have occurred to me otherwise: namely, that whereas porn films were once made to fuck to, now they are made for the purposes of masturbation. Porn is no longer a public spectacle, but a private ritual – one that is meant to be hidden, that we are supposed to be ashamed of. Yet another reason why events like the Porn Film Festival are so necessary – to get rid of that stigma and treat sexuality as something that should be celebrated, rather than muted.

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Reviews: Disorientations.com is Travis Jeppesen – Todd Verow

Posted in reviews, Trashbacks by assistant2008 on October 31, 2008

Todd Verow

Todd Verow


Todd Verow at 3. Porn Film Festival Berlin

I have to admit that I haven’t seen any of Todd Verow’s previous films, but I admire the abrasive, fuck-you aesthetic you find in his latest, Where Your Heart Should Be, which received its world premiere last night at the Porn Film Festival Berlin (the film also screens tonight at 22:15 at Kino Eiszeit for any Berlin readers out there.) While I can’t say that the film is easy to watch, Verow obviously knows this and wouldn’t have it any other way. He wants the experience of watching the film to be as painful for the audience as it was for the filmmaker in making it.

Impossible to summarize, the film works as a sort of visual diary recording its author’s de-infatuation with love and sex. As Verow states early on in the film [paraphrase alert!], “You want a tagline? I’ll give you a tagline: Film is dead, porn is dead, love is dead, sex is dead.”

The texts employed throughout the film are as brutal and confrontational as the author’s own words, but most of them do not originate from him. Rather, they are taken from letters and e-mails sent by disenchanted ex-lovers. The film is spliced with lots of footage of Verow and his current partner fucking; otherwise, in interview/monologue segments, Verow hires various actors to play him, recounting painful memories of a pre-adolescent gang rape in graphic detail.

Where Your Heart Should Be had a noticeably divisive effect on its audience. There were quite a few walk-outs – always a sign that the filmmaker has done something right. For the fact is that most people are sadly average and don’t want to be confronted with words and images of ugliness and brutality. Those who test themselves by facing it head-on, however, often discover that there is also a lot of beauty embedded within those images. This is odd, because disenchantment isn’t supposed to be pretty. And the ambiguous barrage of emotions provoked by Where Your Heart Should Be tends to have a choking effect. Taken as a whole, though, I think Where Your Heart Should Be is a beautiful film – and the beauty lies in its very abrasiveness. The mere fact of its unclassifiability signifies a unique rogue presence in the world of independent filmmaking. I’m looking forward to tracking down more of Verow’s films.

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Reviews: Disorientations.com is Travis Jeppesen – Charles Lum

Posted in reviews, Trashbacks by assistant2008 on October 31, 2008

Charles Lum

Charles Lum

Charles Lum at the 3. Porn Film Festival Berlin

One of the highlights of this year’s Porn Film Festival was last night’s screening of a suite of short films by Charles Lum, The HIV Collection. Taken together, the films form a fractured feature of sorts that sustains itself thematically through a deployment of repetition that borders on confrontation, yet is never tedious. The films are extremely personal, and address various facets of the artist’s life as an HIV-positive gay man – particularly his pained ambivalence surrounding issues of sex and discretion.

Morning, Noon & Night serves as a sort of “day in the life” of Lum. Park, at only seven minutes, is one of the best (and funniest) films about cruising I’ve yet seen. The longest film, facts. SUCK, is as blunt as its title, portraying Lum’s conversations with his own doctors, shrinks, nurses, and pharmacists, then juxtaposing these interactions with footage of himself speaking directly to the camera on issues of desire and self-image. In Indelible, we are bombarded with a manic collage of the famous “pig guts” scene from the movie Carrie and footage of cumshots in bareback gay porn; the film is as disturbing as it is funny. Overdue Conversation is a split-screen conversation with one of his close friends, wherein each films the other, about whether it is necessary to disclose your HIV status before having sex with someone. Finally, “black” is another recorded conversation that takes place backstage at the Black Party in New York, wherein Lum interviews another friend about an unsafe sexual encounter he engaged in only moments before.

What makes these films feel so fresh, I think, is Lum’s near total disregard for cinematic convention. In many ways, his approach reminds me of that of the writer Peter Sotos, for whom the direct and explicit conveyance of information takes precedence over lofty notions of form and aesthetics. Lum brings the camera wherever he wants to go and uses it as a tool for his own ends – not to serve some unified conception of art or even a preconceived final product. At the same time, he is never grasping at straws in these films – the camera and the process of recording become an extension of his own being, and work hand-in-hand with whatever the situation happens to produce. There is nothing contrived here, and so it is never boring to watch – you literally don’t know what’s going to happen from minute to minute. It would be interesting to see if Lum could sustain this momentum over the course of a longer film.

In short, Lum’s willingness to submit to the momentary chaos of the life he lives, and generously presents, makes for fascinating viewing material. Taken together, the films comprising The HIV Collection form a complex self-portrait that lingers in the mind long after you watch it, sparking as it does so many questions: questions that are so important, most of us devote our lives to ignoring, rather than confronting them. It is for this reason I believe The HIV Collection will come to be regarded as a classic.

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Das PornfilmfestivalBerlin auf Youtube – German

Posted in Info, youtube by assistant2008 on October 30, 2008

SiegessäuleTV: Alles Porno? Das 3. Pornfilmfestival Berlin


3. PornfilmfestivalBerlin – der 4. Tag

Posted in Info by assistant2008 on October 27, 2008

Am Samstag war natürlich Kino-Tag, und die Kinos waren voll:

Eiszeit Kino am Samtag

Eiszeit Kino am Samtag

...

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Das Eiszeit am Samstag mit Moderator Kevin im Vordergrund

Das Eiszeit am Samstag mit Moderator Kevin im Vordergrund

Im Moviemento gab es u.a. die spannende Diskussion zu dem Film “Geiler Scheiß”, den Dokumentarfilm “Herzfeuer” und den Vortrag “Vampire, Zombies, Mumien und andere Sex-Monster” von Stefan Höltgen.

Stefan Höltgen mit Kurator Jochen Werner

Stefan Höltgen mit Kurator Jochen Werner

Ein Höhepunkt am Abend war die Vorführung von “Claudette” im überfüllten Kino:

Claudette und Sylvie Cachin

Claudette und Sylvie Cachin

Claudette und Sylvie nach dem Film

Claudette und Sylvie nach dem Film

Während des ganzen Festivals haben wir uns mittags immer mit allen Filmemachern und Mitarbeitern im “Mädchen ohne Abitur” getroffen:

Mädchen ohne Abitur

Mädchen ohne Abitur

Mädchen ohne Abitur

Mädchen ohne Abitur

Mädchen ohne Abitur

Mädchen ohne Abitur

Nach der letzten Vorstellung ging es natürlich wieder in die Nachtbar, die am Samstag mit Mouse und dem Fisting Club besondere Performances bot. (Die Fotos sind nicht jugendfrei 😉 ).

Charles Lum, Claudette und Kuratorin Manuela Kay in der dunklen Nachtbar

Charles Lum, Claudette und Kuratorin Manuela Kay in der dunklen Nachtbar

Das war der Samstag…..

3. PornfilmfestivalBerlin – der 3. Tag

Posted in Info by assistant2008 on October 25, 2008

Wir sind mitten im Festival, und heute habe ich auch endlich Fotos vom Eiszeit Kino, in dem parallel zum Moviemento unsere Filme laufen:

Kino Eiszeit

Kino Eiszeit

Das PornfilmfestivalBerlin-Plakat im Kino Eiszeit

Das PornfilmfestivalBerlin-Plakat im Kino Eiszeit

Claudia - die Kinobetreuerin im Eiszeit

Claudia - die Kinobetreuerin im Eiszeit

Stefan - Kinobetreuer im Moviemento Kino

Stefan - Kinobetreuer im Moviemento Kino

Heute gab es im Moviemento Kino die Lecture “Any Orgasm is A Small Echo Of The Big Bang” von Willem van Batenburg und die Retrospektive von Ole Ege. Im Eiszeit lief “Neo-Fetish Posture” von Manon des Gryeux in unserem Kurzfilmprogramm “Machtspiele” im ausverkauften Kino Eiszeit. Hier sitzen die beiden Regisseure mit unserem Jury-Mitglied Manon des Gryeux zusammen:

Willem van Batenburg, Ole Ege und Manon des Gryeux im Moviemento Kino

Willem van Batenburg, Ole Ege und Manon des Gryeux im Moviemento Kino

Spät in der Nacht haben wir uns alle im Kino Eiszeit mit dem Publikum bei “Edward Penishands” amüsiert und danach ging es natürlich wieder in unsere NACHTBAR in der Adalbertstrasse 9 in Kreuzberg.

Wir sehen uns morgen wieder!

PornfilmfestivalBerlin 20 minutes on Youtube….

Posted in Info, youtube by assistant2008 on October 8, 2008

Youtube has censured this…. 😉

Visit http://www.pornfilmfestivalberlin.de/08e-festivalinfo.html to see the trailer 😉

At-A-Glance Short Film Programmes:

Posted in short films A-Z by assistant2008 on October 3, 2008

At-A-Glance Short Film Programmes:

Fun Porn
23.10., 18:15, Eiszeit 1
26.10., 20:15, Moviemento 2

Teat Beat of Sex: Juice 2′
The Blindness Of The Woods 12′
Blanc X 4′
Teat Beat Of Sex: Trouble 2′
Dirty Words: The Letter C 4′
Je dis non Ali 8′
Teat Beat Of Sex: Graveyard, Dawn & Puzzle 6′
F/F 10′
Trannymal 2′
Toybox 10′
Philly Dominates Vegetables 4′

International Short Film Competition
23.10., 20:00, Moviemento 1

The Blindness Of The Woods 12′
The Apple 6′
Writers & Rockstars 10′
Hulahoop Soundings 7′
Antje und wir 12′
Lezzieflick 7′
Passion For Football 13′
The Window 5′
Placeres 12′
Artcore 7′

It’s A Girl-Guy Thing
23.10., 22:00, Moviemento 1

Teat Beat of Sex: Kirby 2′
An der Grenze des Fruchtlandes 28′
Soulmate 14′
Clean Hands Dirty Photography 1′
Pathways 24′
Alex And Her Arse Truck 16′

Lesbian Short Film Programme
24.10., 16:15, Eiszeit 1
26.10., 18:00, Moviemento 1

Lezzieflick 7′
Passion For Football 13′
Cupcake 3′
The Apple 6′
Vicious 5′
Serving Madame Gina 26′
Blanc X 4′
Want 9′
The Best Is Yet To Cum 5′

Power Plays
24.10., 20:30, Eiszeit 2
Philly Dominates Vegetables 4′
The Rape 35′
Neo-Fetish Posture 10′
Serving Madame Gina 26′
She Was Asking For It 12′

Gay Short Film Programme
24.10., 18:15, Moviemento 2
25.10., 16:30, Moviemento 2

Wings Of Love 4′
Sex By Nationality 10′
Die Faggot Die! 11′
In Black Velvet 7′
Bramadero 22′
Toybox 10′
The Window 5′
Fucking Bitch Fucking Slut 6′

Night Bar

Posted in night bar / Nachtbar by assistant2008 on October 2, 2008

NIGHT BAR
Poster NachtbarDuring the festival we have a special programme of live performances, DJs and VJs in our fabulous night bar at the former supermarket TEK-MER Kreuzberg, Adalbertstrasse 9 in 10999 Berlin-Kreuzberg (U-Bahn Kottbusser Tor U1, U8, Bus Oranienstrasse M29). Your host will be Lazlo Pearlman.

22.10., 23:00
Soundtrack opening film “Bad Luck Bettys”
DJ That Fucking Sara (Copenhagen/Berlin)

That Fucking SaraThat Fucking Sara started djing in 1994 in Denmark. Since that she was involved with many different venues and events including a dance theatre in London, various squats in Zurich, an after-party for Erasure, an art opening for Obey, numerous street parades and small dark clubs, a whole slew of gay parties and plenty of other happy fests where it’s been possible for her to share her collection of ghetto bass, electro and Italo disco records.

Performance Lazlo Pearlman (London)

Lazlo PearlmanLazlo Pearlman, finalist in the Erotic Awards for Performance Artist of the Year, is a London based GenderBent, GenderQueer, Female-To-Male Trrrranny Burlesque, Vaudeville, Fetish, Porno and Cabaret performer, song stylist, director and teacher whose twenty year body of work is often but not always based on the fact that he used to be a girl…

DJ Snax (USA/Berlin)

DJ SnaxSnax is an American born electronic soul artist residing in Berlin, Germany. His various musical endeavors in the US and Europe have included co-founding Captain Comatose, and releasing two critically acclaimed solo albums and many singles. He is well known for his heavily funky production style and dynamic stage and DJ gigs. Under the moniker Tony Amherst, Snax has also produced avant-garde soundtracks for gay film production company Cazzo and many others.

DJ Licentious (New York)

DJ Licentious“It is not unusual for me to see people having sex on the dance floor during my sets” DJ Licentious is the name associated with the sexiest music sets known on the planet earth! His ability to seduce even the most glamorous crowds of NYC with his ooze of sounds ranging from disco and industrial to trip-hop and tribal make him a man without equal. His music influences range from Throbbing Gristle, Kraftwerk, Insane Clown Posse, Hirsute Pursuit all the way to Dolly Parton. Mixing and mashing with a pulsating beat. If you’re looking for a standard night of House Music, don’t cum. If you want a set of music that will make you cum and cum again, DJ Licentious is the one to jump on.

23.10., 22:00

Super 8 screening Molly Shanker (Berlin)

Molly ShankerMolly Shanker presents a special selection from her archives of 70s super 8 porn. Trashy hard core shorts in funky settings, with silly story lines and lots of real pubic hair! Includes cinematic gems by King of Porn Lasse Braun.

Screening “Schwarzwald”

Schwarzwald S T X

USA, 2007, 40 minutes, Richard Kimmel, English original version

Schwarzwald
Starring Buck Angel, the world famous female-to-male transsexual porn star, and featuring a cast of performance artists, nightclub personalities, exhibitionists, fetishists and over 5,000 leather clad dancers, the movie captures – for the first time on film – the transformative powers of all male gay dance rituals as exemplified by New York City’s 28 year old Black Party. Stylistically, it combines elements of Grimm’s fairy tales as interpreted by Disney, German Expressionist silent films, the modern documentary, and “arty” porn filtered through heavy use of Jungian allegorical archetypes. The film is scored to a continuous dance mix and intended to take audiences on a phantasmagorical trip. It’s a new step in a long tradition of underground queer cinema as a leader in the evolution of the cinematic art form.

DJ Metzgerei Schnitzlbaumer (Berlin)

DJ Metzgerei SchnitzlbaumerMetzgerei Schnitzlbaumer butchers dirty bastard electro. For her a good set of electronic music needs exactly 20 % of singalong – and 100% of straight, hard beats. She rips up that bass and makes you dance like she does. Coz the Metzgerei works as a Gesamtkunstwerk. The console is her stage and she is the live wire in the machinery. A bundle of energy that loves performances, plays all over Europe and lives in Berlin.

Performance Louise de Ville (Paris)

Louise de VilleLouise de Ville scandalizes stages across Europe, performing regularly as a femme, king, and everything in between. She sees gender as performance and plays with stereotype: both honoring and twisting traditional femininity as well as exploring her masculine side and all aspects of her sexuality. She is pleased to be returning to the Festival, with her special mix of naughty and nice!

DJ Tina Pornflakes (Milan)

DJ Tina PornflakesTina Pornflakes is co-founder of the Queer-Crew Pornflakes in Milan.

http://www.myspace.com/pornflakesqueercrew

DJ Simon Wallis (London)

DJ Simon WallisDJ Simon Wallis has been playing on the gay scene in London for over eight years. Current residencies include the world renowned fetish club “Hard On”, where Simon is often seen playing in just his boots! Simon also plays at the underground naked party “Stark Bollock Naked” at London’s Hoist gay fetish club. His sound is best described as thumpin, pumpin uplifting, vocal, sexy house.

24.10., 23:00
DJ Prisce de Cockroach (London)

DJ PrisceDJ Prisce (London) is coming back 2 kick your ass.

Concert Azukita (Argentinia)

AzukitaSee how Azukita – the mythic cult trio from Buenos Aires – tries to fit its elektropop performance into the conventions of the horror film fictional world. This world that has for a main goal to release our most repressed – sexual – fantasies through fear. But Azukita’s desires are absolutely unrepressed and chaotic. And so the show will very soon become a splatter orgy from the screen onto the stage, a sambatronik pop performance of no limits and no boundaries. You can’t miss it!

Azukita’s Sugar Horror Show: “Jason vs. All”; Tatiana Saphir: Vocals, Performance; Min Ko: Vocals, Perfomance; Santiago Blaum: Vocals, Programming, Horror video; Pablo Derka: Video animations.

DJs Carniscelte (Bologna)

DJ Carni ScelteCarniscelte believe that sex isn’t only suitable for private bedrooms, gloomy darkrooms or staged porno shows. Come and try the rapturous delight of an orgasm that strikes you while dancing naked or playing with friends, come and join Carniscelte in its exploration of public sexuality as a medium to share pleasure and to spread cheerfulness in an atmosphere of friendship and brotherhood.

25.10., 23:00
DJ Mz Sunday Luv (Montreal/Paris)

DJ Mz Sunday LuvMz Sunday Luv is a versatile young performer from Canada, Greece and now France. A mixture of 20’s sex siren, 50’s vamp, 80’s punk rocker-boi and futuristic Euro-American street rebel. She plays with gender, fire, live music and vinyl from one continent to another. She is a professional body piercer, well-known live musician and DJ in radio, clubs and public events.

Performance Mouse (London)

MousseThis is a fishy tale – featuring a sexual sea creature from the deepest darkest waters of an East London pond. Behold a very naughty, naughty mermaid who likes to play with goldfish, inserting them in various places and filling her arse with water whilst dancing to drum and bass …her pussy smells of the ocean… come and have a smell …cum and have a closer look… IF YOU DARE.

Performance The Fisting Club (Paris)

A hard core performance with Wendy Delorme & Judy Minx, directed by Shu Lea Cheang.

“The Fisting Club” appropriates 8 rules from “Fight Club” and makes fisting sex a participatory performance spectacle.

Wendy DelormeFisting, the ultimate sexual ecstasy, performed live, takes the theater audience on a vaginal spin to climax on female ejaculation.

The 8 rules for FISTING CLUB

1st rule, you do not talk about fisting club

2nd rule, you do not talk about fisting club

3rd rule, someone yells WENDY, fisting is over

4th rule, only two gals to fist

5th rule, one fist at a time

6th rule, no knickers, no sneakers

7th rule, fisting would go on as long as they have to

8th rule, if this is your first fisting club, you have to fist

Judy MinxJudy Minx is a 19-year-old French porn actress. She is also, among other things, a sex-performer, sex-educator, and queer / feminist / sex-positive activist. The porn websites she has worked for range from hardcore mainstream Explicite-Art, to softcore artsy Nakedby, to queer political NoFauxxx.

Wendy Delorme is an author (of a queer novel, a femme manifesto and a short guide about safer BDSM sex) and a sex performer & educator, regularly performs at the European queer porn festivals, hosts sex education workshops with Louis(e) de Ville about safer sex, female ejaculation, fisting, BDSM, …). In 2004 she took part in the first French queer porn feature “One Night Stand” by Émilie Jouvet.

Shu Lea CheangShu Lea Cheang, artist, conceptualist, filmmaker, works in net-based installation, out-genre performance, social interface and film / digital fantasia. In 2008, she led a workshop / performance “EXPLICIT EXPRESS – I am you are high on MILK” for Feminismopornopunk (curated by Beatriz Preciado) at Arteleku, Spain.

DJ Khan (Berlin)

DJ KhanHe who never rests… with heart and blood and beats and laptop. First of Finland, then Cologne. New York, where he produced a twelve inch a week for three years in the 90’s, Mexico and, now, Berlin. Born Can Oral, raised in Frankfurt, of Turkish-Finnish extraction. On signing to indie rock label Matador Records, he decided to create a “living persona”. And so, “Khan” was given flesh and blood and offered up a sacrament of sex and techno to counter the faceless sterility of dance music.

DJ Metzgerei Schnitzlbaumer (Berlin)

DJ Metzgerei SchnitzlbaumerMetzgerei Schnitzlbaumer butchers dirty bastard electro. For her a good set of electronic music needs exactly 20 % of singalong – and 100% of straight, hard beats. She rips up that bass and makes you dance like she does. Coz the Metzgerei works as a Gesamtkunstwerk. The console is her stage and she is the live wire in the machinery. A bundle of energy that loves performances, plays all over Europe and lives in Berlin.

26.10., 23:00
DJ MissLuna (Barcelona)

DJ MissLunaIn 1999, MissLuna had her first contact with Technics turntables. With an unstoppable addiction to vinyl… at any opportunity… whether afterparty or friends establishment, house party or major club…Luna plays. She started with Techno vinyls of her friends, she changed them for the ElectroHouse movement in London and she ended up staying with the most minimalist sounds of the current electronic scene. At the moment she lives in Barcelona.

Performance Brent & Skunk (London)

Performance Brent & SkunkBrent and Skunk are no strangers to the hardcore fetish scene, they have worked for many porn companies and always enjoy their work. They met on a porn shoot and quickly started doing live performances together. They really enjoy doing their shows, especially when there is some audience participation. Usually their performances get wet and sticky. Come see and touch them.

DJ Rosario (Barcelona)

DJ RosarioIt is definitely something that everybody likes about DJ Rosario’s sets: Her skill to always amaze us in her electrohouse sessions – where she goes from the most actual hit to one of those electropop oldies that touches not only the heart of a few ones, in a perfect mix of several styles and musical ages.

DJs Scream Club (Olympia)

DJs Scream ClubScream Club, the Electro Sex Hop Hip Pop Punk Rock Arty Glam Rap Duo from Olympia, WA, is two freaky white rapper chicks stopping hearts everywhere. They collaborated with the likes of Beth Ditto (GOSSIP), Peaches and Busdriver. Tonight they are gonna dj their favourite music for us.

The Nachtbar is managed and curated by Ena Schnitzlbaumer.
© Fotos PornfilmfestivalBerlin

Workshop 3

Posted in workshops by assistant2008 on October 2, 2008

25.10.2008, 12:00 – 14:00, Fee 25 Euro ( http://www.pornfilmfestivalberlin.de )
What Does Feminist Porn Look Like?
(in English)
Audacia Ray, New York

Audacia RayIn the last few years, feminist, independent, queer, and alt pornographies have become a visible and viable part of the adult industry, to the excitement of many porn fans, performers, and producers. But there are still a lot of arguments about whether or not porn can be feminist and ethical, and what exactly that looks like.
In this workshop, we’ll deconstruct the meaning of feminist porn and then try to put it back together again in photos and a video that will be produced during the session. We’ll evaluate some examples of sexual media and discuss whether or not they are feminist, and how to tell whether or not they are ethically produced. Then, we’ll set up a scene with a live model (the workshop leader!) and experiment with shooting in a feminist and ethical way. Will what we make challenge assumptions about feminism and porn? Is it possible to make images by ethical and feminist producers look different than other images?
Participants are encouraged to bring their cameras and come prepared to shoot either stills or video. Amateurs are more than welcome!
Audacia Ray will be serving as both workshop leader and muse for the media produced during the session. She is the editor of Village Voice sexuality blog NakedCity.com, director and producer of the award-winning porn film “The Bi Apple”, author of the book “Naked on the Internet”, and a (mostly) retired model and sex worker.

INFOS:
Number of participants: 20 (Women & Men)
Workshop Fee: 25 Euro
Location: WirrWarr
Registration via email to office@pornfilmfestivalberlin.de

workshop 2

Posted in workshops by assistant2008 on October 2, 2008

25.10.2008, 15:00 – 18:00, Fee 25 Euro (http:www.pornfilmfestivalberlin.de)
Bondage Workshop
(in German)
Matthias T. J. Grimme, Hamburg – Japanische Bondage/Shibari

Matthias Grimme
Introduction to Japanese bondage including basic knots, bondage of upper and lower body, securing a suspension rope, health and safety.

INFOS:
Number of participants: 20 (Women & Men)
Workshop Fee: 25 Euro
Location: WirrWarr
Registration via email to office@pornfilmfestivalberlin.de

Workshop

Posted in workshops by assistant2008 on October 2, 2008

24.10.2008, 12:00 – 14:00, Fee 15 Euro ( http://www.pornfilmfestivalberlin.de )
Let’s Do Lunch Avec Wendy: A Working Lunch Fisting Workshop for Women & Trans
(in English)
Wendy Delorme, Louise Deville, Judy Minx & Shu Lea Cheang, Paris

Learn How to fist a woman in 30 seconds! (or longer!!)
Wendy DelormeWe invite Berlin porn film festival participants for a working lunch date with Wendy & her friends. The working lunch serves lunch special and fisting how-to. This lunch workshop explores vaginal fisting as the ultimate sexual experience for women. Fisting is often described as an extreme practice, the workshop hopes to show that fisting can be easy, fun and exciting.
The lunch table talks are about lubrication, latex, nitrile gloves and communication between partners. The lunch served is playful, delicious and sexual. With very fist-on demonstrations, Wendy and her partners demonstrate and guide the participants’ fingers and hands for positioning and movement inside the vagina. Experience, knowledge, excitement and anxiety are shared and exchanged in an amiable milieu.
Bring your girlfriend(s), your play partner(s), your best friend(s), somebody you like to learn fisting with. You can also come by yourself and attend the workshop without doing anything, if your wish is just to watch, listen and learn.
Lunch hosts: Wendy Delorme, Judy Minx & Louise De Ville
Lunch special: Shu Lea Cheang

INFOS:
Number of participants: 20 (Women & FTM & MTF)
Safer Sex Material:
Participants who can should bring their own towels, gloves and favourite lube (no oil, only waterbased lube and silicone based lubes are adapted to vaginal lubrication). Gloves and lube will be provided to the participants who did not bring any.
Workshop Fee: 15 Euro
Workshop language: English
Location: WirrWarr
Registration via email to office@pornfilmfestivalberlin.de

Special event 2

Posted in special events by assistant2008 on October 2, 2008

Jugend und Pornographie / Young people and pornography
25.10., 18:00, Moviemento 1, discussion in German language

Das Medienprojekt Wuppertal bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, eigene Filme und Videos zu unterschiedlichen Themen zu machen. So entstanden auch immer wieder Arbeiten, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Sexualität auseinandersetzen. In diesem Jahr produzierte das Medienprojekt Wuppertal eine längere Dokumentation zum Thema Jugendliche und Pornographie, die wir gerne im Rahmen des Festivals vorstellen und diskutieren wollen.

Geiler Scheiß – Ein Film über Jugendliche und Pornographie H NX D
Germany, 2008, 45 minutes, Medienprojekt Wuppertal, German original version
Geiler Scheiß - Ein Film über Jugendliche und PornographieIn dem Dokumentarfilm reflektieren Jugendliche offen ihren unterschiedlichen Umgang mit Pornographie im Internet, auf DVDs, in Zeitschriften etc. Junge Pornographiekonsumenten, Experten und Kritiker kommen zu Wort. Im Mittelpunkt steht das Verhältnis zwischen Pornographie, Sexualität und Moralvorstellungen. Jugendliche mit sehr verschiedenem Umgang mit und Meinungen zu Pornographie wurden auf der Straße und in längeren Einzelinterviews befragt. Drei Jungen und drei Mädchen wurden geschlechtsgetrennt beim gemeinsamen Pornokonsum (DVDs, Magazine, Internet) dokumentiert und dieser anschließend reflektiert.

Im Zentrum stehen die Fragen, was Pornographie für Jugendliche bedeutet, das heißt, warum sie wie viel und was gucken bzw. nicht gucken und wie Pornographie auf sie wirkt. Welche Gefahren sehen sie für sich und andere und welche Bedeutung haben Altersbeschränkungen und Verbote für sie, in welchem Zusammenhang steht Pornographie zu ihrer eigenen Sexualität und wie sind die geschlechtsspezifischen Unterschiede. Pornographie wird (auch) moralisch, politisch und in Bezug auf das transportierte Menschen- und Frauenbild erörtert. Außerdem beschreibt und bewertet ein Sexualpädagoge den Pornokonsum bei Jugendlichen. Diese verwechselten in der Regel eben nicht Fiktion und Realität und seien “nicht doofer, verführbarer oder desorientierbarer als Erwachsene.”
Anschließend Diskussion mit den beteiligten Jugendlichen des Medienprojektes Wuppertal, www.medienprojekt-wuppertal.de
A film about young people and pornography, followed by a discussion with the young people who were involved in making the film. (discussion in German).

Special event

Posted in special events by assistant2008 on October 2, 2008

Bleu Blanc Rose e.V. presents: (http://www.pornfilmfestivalberlin.de)
Wendy Delorme
Reading, from the novel “Quatrième génération” (The fourth Generation)
In French and German
KaCoSónia
SLAMusic
French-German electro poetry a cappella
23.10., 20:00, WirrWarr, Eintritt 5/3 Euro

Wendy Delorme + KaCoSóniaMore than “just” a novel, Quatrième Génération is a smart, sensitive, hilarious and poetic queer feminist manifesto, published in France by Editions Grasset in 2007. In this book, a young, lucid and ironic female narrator tells us the tale of queer love and four generations of women in her family, all considered “crazy”.

Wendy Delorme is a French writer who likes to tell her sex life, make up sex stories, undress in public and do public sex. She believes in pornography to save the world.
www.myspace.com/wendydelorme
www.myspace.com/quatriemegeneration

KaCoSónia is the french spokenword artist of Berlin, and as a poet possesses a veritable word pulping machine in her head. With sensuality, verbal dexterity, dark humour, a fiery temperament and an infectious delight in wordplay, this perfom-writer gives us food for thought on our bodies and cities, gender and sexuality, appearance and reality… and leaves no one unmoved. She wrote two books of short stories published in France by Editions Au Diable Vauvert.
www.celinerobinet.com
www.myspace.com/kacosonia

Bleu Blanc Rose e.V. is a french-german lesbian-gay-bi-trans organization from Berlin.
www.myspace.com/wirrwarrspace
www.bleublancrose.com